Diagnose und Prophylaxe von Inkontinenz

Als zertifizierte Beratungsstelle für Beckenbodenerkrankungen mit einer spezialisierten Urogynäkologin als Leiterin (dreijährige Subspezialisierung des Royal Australian and New Zealand College of Obstetricians and Gynaecologists) bieten wir Diagnostik und Therapie auf höchstem medizinischem Niveau an. Unser zentrales Ziel ist die zügige und schonende Behandlung der individuell meist sehr unterschiedlichen Beschwerden unserer Patientinnen. 

Unsere Diagnostik beginnt immer mit einem ausführlichen Gespräch mit unseren eigens in Urogynäkologie weitergebildeten Fachärzten/Innen. Dabei kommen auch zuverlässige Fragebögen zum Einsatz, die weiteren Aufschluss über die Form und Ausprägung der Beschwerden geben. Eine vaginale und manchmal rektale Untersuchung schließen sich an. Ultraschall-Untersuchungen - etwa von der Blase und dem Beckenboden - und Blasenspiegelungen ergänzen das diagnostische Bild. Um die Leistungsfähigkeit der betroffenen Organe zu bestimmen, führen wir bei Bedarf eine Blasenfunktionsmessung (Urodynamik: Füllzystometrie mit EMG, Urethraverschlussdruckprofil, Miktiometrie, Uroflow) bzw. anorektale Funktionstests durch (anales Verschlussdruckprofil, anorektaler Inhibitorreflex, Sensibilitäts- und Kapazitätsbestimmung).

Vorbeugen statt heilen - die Wahrnehmungsschulung

Da ca. 30 Prozent aller Frauen nicht wissen, wie sie den Beckenboden anspannen können, steht die Schulung der Wahrnehmung an erster Stelle. Wir nutzen hierzu neben modernen Schulungsmaterialien den Ultraschall, wobei die Anspannung der Beckenbodenmuskulatur auch für Sie sichtbar wird. Dies ist hilfreich, um den Effekt der Beckenbodenkontraktion an der Blase direkt zu beobachten und ggf. behandeln zu können.

Für Frauen, die sich über Inkontinenz oder Senkungen Sorgen machen, aber keine ausgeprägten Beschwerden haben, bieten wir einen so genannten "Beckenboden-Check-Up" an. Die Untersuchung ist insbesondere vor und nach Geburten sinnvoll. Wir beurteilen dabei die Funktionalität des Beckenbodens durch Tasten und Ultraschall. Bei Bedarf empfehlen wir Frauen dann eine gezielte und kontrollierte Beckenbodenrehabilitation.

Weitere Informationen:

Öffnet externen Link im aktuellen FensterWebpage der Physiotherapeutin Bärbel Junginger