13.10.2011 -

Gesundheit bei Frauen und Männern - ist Prävention umsetzbar?

Gesundheitspolitischer Dialog

Am 13. Oktober 2011 fand im Abgeordnetenhaus von Berlin ein Gesundheitspolitischer Dialog statt zu dem Thema

„Gesundheit bei Frauen und Männern – ist Prävention umsetzbar?“

Eingeladen hatten die beiden Arbeitsgemeinschaften AsF & ASG zusammen mit dem Gesundheitspolitischen Sprecher der SPD- Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, Thomas Isenberg. 

Hochkarätige Fachleute wie Frau Dr. Jacob-Mey, Screening- Zentrum am Krankenhaus Am Urban, Frau Dr. Born, BA Lichtenberg, Frau Dr. Schoeder, Netzwerk Frauengesundheit, Herr Prof. Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie an der Charité und Herrn Prof. Weißbach, Stiftung Männergesellschaft diskutierten zusammen mit Vertretungen von Krankenkassen, Beschäftigten im Gesundheitswesen und politisch Engagierten aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich.

Doch auch die Seite der Betroffenen war hochkompetent vertreten: Sehr eindrucksvoll schilderten Frau Carolin Masur von der Stiftung Eierstockkrebs und Herr Hanns-Jörg Fiebrandt von der SHG Prostatakrebs die eigenen Erfahrungen im Umgang mit ihrer Krankheit. 

In den Beiträgen standen spannende Fragen im Mittelpunkt: 

Wie ist der Status-Quo der Gesundheit von Frauen und Männern? 

Welche spezifischen Problemlagen sind erkennbar? 

Welche Schritte helfen, die Gesundheit spezifisch zu verbessern? 

Wie steht es um erfolgreiche und wirksame Strategien der Prävention? 

Interessant war die gemeinsame Diskussion zur unterschiedlichen Betrachtung und Herangehensweise aus Sicht der Frauen- bzw.  Männergesundheit und deren Förderung. 

In vielen Punkten waren sich die Teilnehmer einig:

dass Gesundheit geschlechterabhängig ist,

dass Aufklärung hierüber dringend geboten ist, 

dass geschlechtersensible Beratungen – zukünftig auch vermehrt online - dringend erforderlich sind, 

dass die Debatte um Vorsorge und Prävention auch eine Diskussion um Eigenverantwortung hinsichtlich der eigenen Gesundheit erfordert, 

dass die politisch Verantwortlichen  weiter gefordert sind bessere Vorsorge zu unterstützen und sie auf verschiedenen Ebenen, –  z. B. bei  Runden Tischen,  -  mit Fachleuten und Betroffenen zu diskutieren,

und, dass Gesundheitsförderung bzw. Vorsorge und deren zukünftige Lösungsmodelle mit den Beteiligten diskutiert und transparent gemacht werden müssen. 

Konsens unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach guten zweieinhalb Stunden spannender Diskussion war, dass der Dialog auch in Form solcher Veranstaltungen unbedingt fortgeführt werden sollte.

Kontakt:

Barbara Scheffer



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